2bdHBT und 5bHBT die neuen Fußballmeister in der Halle!
Der von vielen herbeigesehnte sportliche Höhepunkt des Schuljahres in Form der internen Meisterschaft mit der Futsal-Kugel vor Weihnachten wurde heuer erstmals auf Druck der Schulleitung in 2 Alterskategorien ausgetragen. Die etwa 135 an den Start gegangenen Kicker teilten sich ziemlich gleichmäßig auf 9 Mannschaften in den 1. bis 2. Klassen sowie 10 Teams in den 3. bis 5. Klassen auf. Letztlich setzten sich an beiden Wettkampftagen die erklärten Anwärter im Titelkampf durch: Während sich bei den Jüngeren die besser eingeschätzten Teilnehmer des älteren Jahrgangs das Rennen um die Krone mit der 2bdHBT an der Spitze unter sich ausmachten, war bei den Älteren gegen die übermächtigen Favoriten aus der 5cHBT (verstärkt durch 2 Legionäre aus der 5aHBT), 5bHBT und 4cHBT kein Kraut gewachsen. In diesem packenden Dreikampf nutzte die schon immer hoch gehandelte 5bHBT nach 2 vergeigten Anläufen in den Vorjahren ihre letzte Chance, um sich endlich zum längst fälligen Meister zu küren!
Am 19. 12. 2025 trafen sich die Mannschaften der Unterstufe, um ihren Titelträger zu ermitteln. Die Vorrunde wurde in 2 Gruppen mit 4 bzw. 5 Teams abgewickelt, wobei die beiden Gruppenersten und -zweiten die Vorschlussrunde erreichten. Während die Verlierer aus den Kreuzspielen das eher ungeliebte „kleine Finale“ bestreiten mussten, traten die Gewinner zum entscheidenden Duell um den Spitzenrang an. Mehr oder weniger standesgemäß behielten die robusteren und erfahreneren Vertreter der 2. Klassen in der Gruppenphase die Oberhand: In Block A errang schon etwas überraschend die 2abHIF dank des Sieges in der direkten Begegnung punktgleich vor der 2cHBT den ersten Platz, wohingegen in Block B die favorisierte 2aHBT ungeschlagen vor der 2bdHBT triumphierte. Diese setzte sich aber im ersten Halbfinale mit 4:1 eindeutig gegen die Informatiker durch, bei denen sich bereits erste Verschleißerscheinungen zeigten. Dasselbe Schicksal ereilte auch den anderen Ersten mit der 2aHBT, die in einer engen Partie unglücklich der 2cHBT 1:2 unterlag. Wenigstens gelang dem gescheiterten Meisterkandidaten im Match um Rang 3 mit einem klaren 4:0-Erfolg über die 2abHIF ein halbwegs versöhnlicher Ausklang. Das Endspiel mit 2 x 7 Minuten (zuvor 1 x 13 bzw. 1 x 10 Minuten) zwischen den beiden Formationen aus der Bautechnik ließ dann an Dramatik nichts zu wünschen übrig: In einem Kampf auf Biegen und Brechen lag die 2cHBT zwischenzeitlich schon mit 2:0 und 3:1 voran, doch ließen ihre Widersacher nicht locker und schafften nach dem Anschlusstreffer nicht nur den Gleichstand, sondern sogar die erstmalige Führung. Als in einer hitzigen Schlussphase die Protagonisten mit allen Mätzchen arbeiteten, um entweder den Vorsprung zu behaupten oder noch den Ausgleich zu erzielen, stand zuletzt der bis dahin souveräne Unparteiische im Mittelpunkt des Geschehens, indem er Sekunden vor dem Abpfiff keinen Strafstoß gegen die 2bdHBT verhängte. Leider stand dabei dem im Kreuzfeuer der ausrastenden Spieler stehenden Schiedsrichter (noch) kein VAR (Video Assistant Referee) zur Verfügung, um die Situation richtig einschätzen zu können. Somit durfte sich die zusammengelegte Truppe mit dem knappen 4:3-Sieg als Meister ihrer Altersklasse feiern lassen!
Drei Tage später (22. 12.) waren die Teilnehmer der Oberstufe an der Reihe, ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Turniermodus sah wie bei den Jüngeren eine Vorrunde mit 2 Gruppen vor, um als Erster oder Zweiter ins Halbfinale einziehen zu können. In Block A zeigte die auffrisierte 5cHBT ihren Herausforderern, wo der Hammer hängt, und fertigte sämtliche Gegner eindrucksvoll zum überlegenen Gruppensieg ab. Im Ringen um den begehrten zweiten Platz hatte die spielerisch überzeugende 3aHBT im direkten Aufeinandertreffen mit der 4bHBT die Nase vorn. In Block B waren die 5bHBT sowie der amtierende Titelverteidiger 4cHBT eine Klasse für sich und wiesen die überforderte Konkurrenz mehr als wie eindeutig in die Schranken. Im direkten Duell allerdings setzte die 5bHBT ein Ausrufezeichen und feierte einen beachtlichen 4:1-Erfolg, wodurch sie den auf dem Papier leichteren Gegner im Kreuzspiel vor der Brust hatte. Zuerst aber prallten mit der 5cHBT und der 4cHBT zwei Meisteranwärter aufeinander, wobei einer auf der Strecke bleiben musste. Hier gab es nun für das vereinte Aufgebot ein böses Erwachen, als mit dem Abpfiff eine schmerzhafte 2:4-Schlappe auf der Anzeigetafel prangte. Anschließend ließ die 5bHBT nicht den geringsten Zweifel aufkommen und zeigte der sich eine Weile tapfer wehrenden 3aHBT mit 5:1 die Grenzen auf. Somit kam es zu einer Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr mit wieder dem Anlass geschuldet verlängerter Matchzeit von 2 x 7 Minuten: Zunächst sah es so aus, als würde sich der Spielverlauf wiederholen, denn zum Seitenwechsel lag die 4cHBT erneut voran, wenn auch nur in knappster Form mit 1:0. Diesmal jedoch fiel der „ewige“ Titelaspirant im 2. Abschnitt nicht auseinander, ließ dem Erzrivalen keine weiteren Großchancen zu und legte endlich die akute Schwäche im Abschluss ab, um mit 3 Treffern in Folge die Wende zu schaffen!
Hervorzuheben ist an beiden Wettkampftagen dank einer (nahezu) makellosen Spielleitung das weitgehend faire Verhalten aller angetretenen Mannschaften, welches gröbere Verletzungen verhindert hat. Leider war kein einziger Vertreter der Schulleitung unter den Zuschauern zu sehen, um sich ein Bild von der tollen Atmosphäre dieser Veranstaltung zu machen. Immerhin haben es sich die frisch gebackenen Meister verdient, jeweils ein Match gegen eine Lehrerauswahl der HTL Bau Informatik Design bestreiten zu dürfen, was in wenigen Wochen der Fall sein wird!
Siegerfoto 2bdHBT

Stehend v. l.: Jakob Hechenbichler (1aHBT), Constantin Loghin (2dHBT), Matteo Gantioler (2dHBT), Nicolas Zartl (2dHBT).
Hockend v. l.: Theo Moser (2bHBT), Avraz Soliman (2bHBT).
Liegend: Leander Albrecht (2bHBT).
Teamfoto 4cHBT

Hintere Reihe v. l.: Erjon Binakaj, Felix Kropf, Alem Ahmetbasic, Simon Schober, Simon Wechselberger, Andreas Kanakis.
Vordere Reihe v. l.: Samuel Brunner, Kristian Crnoja.
Siegerfoto 5bHBT

Stehend v. l.: Jakob Knoflach, Daniel Tomaseth, Ibrahim Ramly, Okan Kahraman.
Hockend v. l.: Jakob Haberl, Vitus Simonek, Luca Schmid.
