Fachexkursion der 4yHKUB, 4yHKUZ nach Trient
Vom 13.-14. Oktober begaben wir uns auf einen Ausflug nach Trient/Trento. Nach der Ankunft hatten wir etwas Zeit, um uns die Stadt anzuschauen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Dante-Denkmal. Errichtet wurde das Denkmal im späten 19. Jahrhundert, als Trient und das Trentino noch ein Teil Österreich-Ungarns war. Das Denkmal für den bedeutenden italienischen Schriftsteller ist daher ein Zeichen für die Zugehörigkeit Trients zum italienischen Kulturraum.
Anschließend gingen wir zum Castello del Buonconsiglio. Das Castello ist eines der bedeutendsten profanen Bauwerke des Trentino. In der weitläufigen Burganlage sind verschiedene Meisterwerke der Gotik und der Renaissance zu sehen. Gut erkennen kann man die Erweiterung im Stil der Renaissance, die der Fürstbischof Bernardo Clesio im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben hat. In diesen Räumen können spektakuläre Decken- und Wandfresken von den Meistern dieser Zeit entdeckt werden. Die mittelalterlichen Räume der Burg beherbergen ein umfangreiches Archäologiemuseum.
Auf dem Gelände gibt es aber nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern auch einen bezaubernden Innenhof und eine wunderschöne Gartenanlage.
Beim anschließenden Stadtrundgang ist uns auch ein Mosaik aus der Zeit des Faschismus aufgefallen. Das Rutenbündel als eindeutig faschistisches Zeichen wurde später heruntergeschlagen, auch beim Schriftzug wurden einige Teile entfernt.
Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug zum Wissenschaftsmuseum MUSE. Von der Dachterrasse des Museums hatten wir eine schöne Aussicht auf das Etschtal und die Stadt Trient. Das Museum ist von oben nach unten in Lebensräume gegliedert, auch Themen wie die Auswirkung des Klimawandels auf die alpine Bergwelt, die Nutzung von Ressourcen oder die Evolution des Menschen werden gezeigt.
Im Untergeschoss gibt es eine der größten Dinosaurier-Skelettsammlungen der Alpen, den Abschluss bildet ein tropisches Gewächshaus.
Am Ende unserer Exkursion besuchten wir noch die Kathedrale San Vigilio und schauten uns dort die Grabmäler der Fürstbischöfe an und versuchten, die alten Inschriften zu entziffern. Bis heute werden die Bischöfe von Trient dort begraben. Die Kathedrale besitzt einen für die Romanik typischen massiven Baukörper. Im Inneren erkannten wir an den hohen Gewölbebögen den Übergang zur Gotik.
Bedanken möchten wir uns beim Land Tirol, das diese lehrreiche und zugleich schöne Exkursion im Rahmen der Südtirol-Trentino-Aktion gefördert hat.

Die Schüler_innen der 4yHKUB, 4yHKUZ









