Neues Streetart-Kunstwerk gestaltet die Ostfassade der HTL Bau Informatik Design
Die HTL Bau Informatik Design Innsbruck hat ihrer Ostfassade ein neues, weithin sichtbares Erscheinungsbild verliehen. Im Rahmen eines von Janine Hofmann organisiertes Projekts entstand gemeinsam mit 2893Design (Maximilian Prantl) ein großformatiges Wandbild, das die Abteilungen der Schule kreativ miteinander verbindet. Das bisherige Wandbild stammte aus dem Jahr 2005 und machte nun Platz für eine zeitgemäße Gestaltung, die die Vielfalt und Kreativität der Schule sichtbar macht.
Ausgangspunkt für die Neugestaltung war ein schulinterner Wettbewerb. Der Entwurf des Schülers Adrian Matsch der Abteilung Angewandte Malerei – Oberflächendesign überzeugte die Jury und wurde als Grundlage für die Umsetzung ausgewählt. Die Inspiration für das Design stammt aus der sogenannten Squeegee Art, einer Technik, bei der Farben mit einer Rakel über eine Fläche gezogen werden. Charakteristisch für den Entwurf sind kräftige Primärfarben, dynamische Formen und ein Punkteraster, das zugleich gestalterische und inhaltliche Funktionen erfüllt. In das Wandbild wurden die verschiedenen Ausbildungsschwerpunkte der HTL Bau Informatik Design integriert. Die Bautechnik findet sich in präzisen schwarzen und weißen Linien wieder, die an technische Pläne und Konstruktionen erinnern. Die Informatik wird durch ein Punkteraster symbolisiert, das für Logik, Algorithmen und digitale Strukturen steht. Das Trio aus Grafikdesign, Malerei und Bildhauerei, spiegelt sich sowohl in den haptischen Eigenschaften der Betonwand als auch in der farblich gesättigten Darstellung wider. Die Farbqualität, welche ein entscheidender Teil jeder syntaktischen Analyse ist, steht unmittelbar auch für die besonders herausragenden und vielseitigen Qualitäten der Schule.
Besonderes Augenmerk wurde auch auf eine ressourcenschonende Umsetzung gelegt. Durch die Gestaltung mit großflächigen Farbflächen konnte der Einsatz von Spraydosen weitgehend vermieden werden. Für das Punkteraster kamen eigens angefertigte Schablonen zum Einsatz, wodurch die Arbeit effizient und präzise ausgeführt werden konnte. Das Projekt wurde durch die Unterstützung der Stadt Innsbruck sowie der Firma Synthesa Kematen, die das benötigte Material zur Verfügung stellte, ermöglicht. Vielen Dank für diese wertvolle Förderung.
Auch die Medien berichteten über das außergewöhnliche Vorhaben. So widmete der ORF Tirol dem Projekt einen Beitrag unter dem Titel „HTL bekommt neuen bunten Anstrich“. —>https://tirol.orf.at/stories/3352494/
Mit der neuen Wandgestaltung verfügt die HTL Bau Informatik Design nicht nur über einen markanten Blickfang, sondern auch über ein sichtbares Zeichen für Kreativität, Zusammenarbeit und die Verbindung von Gestaltung, Technik und Innovation.
Hier ein kurzer Videobeitrag zur Arbeit!



