Von alten Meistern bis zu modernen Ideen: Unsere Kulturwoche (4bHGK) in Brüssel & Antwerpen
Die nächtliche Busanreise gestaltete sich mit rund 13 Stunden zwar etwas beschwerlich, dennoch überwog bereits die Vorfreude auf die kommenden Tage.
Am Montag starteten wir mit einer etwa zweieinhalbstündigen Stadtführung durch Brüssel. In zwei Gruppen und mit sehr kompetenten flämischen Guides erkundeten wir zentrale Sehenswürdigkeiten wie den Königlichen Palast, den Kunstberg, den Großen Markt und die Börse. Natürlich durfte auch das berühmte Manneken Pis nicht fehlen – passend zur Fußball-WM als „Roter Teufel“ verkleidet. Spannend war außerdem die Info, dass Brüssel eigentlich aus 19 eigenständigen Gemeinden mit eigener Verwaltung besteht.
Am Dienstag ging es weiter zum Atomium, einem beeindruckenden Überbleibsel der Weltausstellung 1958. Auch das nahegelegene Designmuseum bot interessante Einblicke in verschiedene Epochen. Danach tauchten wir im EU-Parlamentarium und im Besucherzentrum der EU-Kommission ‚Experience Europe‘ interaktiv in die Geschichte und politische Funktionsweise der Europäischen Union ein.
Am Mittwoch stand ein Ausflug ins etwa 50 Kilometer entfernte Antwerpen auf dem Programm. Dort besuchten wir das Modemuseum mit der Ausstellung zu den „Antwerp Six“. Ein echtes Highlight war, dass eine Gruppe in der Mittagspause zufällig einen dieser Designer, Walter Van Beirendonck, in der Innenstadt traf. Bei einer anschließenden Stadtführung sahen wir unter anderem den eindrucksvollen Bahnhof, die Kathedrale mit Werken von Rubens und den Großen Markt.
Am Donnerstag besuchten wir das Euregio-Büro Tirol–Südtirol–Trentino. Michael Wolf gab uns einen spannenden und anschaulichen Einblick in seine Arbeitswelt und in die Aufgaben der Institution. Danach wurden wir im Garten mit einer köstlichen Jause verwöhnt. Anschließend stand noch das Haus der Europäischen Geschichte auf dem Programm, wo uns zwei Museumsguides durch die vielseitige Ausstellung führten.
Auch kulinarisch hatte die Reise einiges zu bieten: Ob Fritten, Muscheln, Pralinen oder internationale Küche – die Auswahl war riesig. Besonders die Abende nutzten wir, um Brüssel selbstständig zu erkunden und das besondere WM-Flair in den verschiedenen Stadtteilen hautnah zu erleben.
Am Donnerstagabend traten wir schließlich die Heimreise an. Insgesamt war die Reise sehr abwechslungsreich, spannend und lehrreich. Brüssel und Antwerpen sind vielleicht keine typischen Reiseziele, haben uns aber auf jeden Fall überzeugt. Ein großer Dank gilt dem Land Tirol für die finanzielle Unterstützung der Exkursionsteilnehmer*innen sowie dem Euregio-Büro für den herzlichen Empfang.































